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Welche Fortbildungskosten kann ich absetzen?

Als Fortbildungskosten können Sie alle Kosten abziehen, die Ihnen im Zusammenhang mit Ihrer Fortbildung entstanden sind. Dazu zählen im Besonderen Teilnahmegebühren und Lernmittel.

Als Teilnahmegebühren können Sie absetzen:

  • Schulgeld,
  • Honorare,
  • Lehrgangs-,
  • Kurs-, Seminargebühren,
  • Zulassungs- und Prüfungsgebühren.

Diese Gebühren können Sie in voller Höhe absetzen. Wenn Sie sich für die Fortbildung Gegenstände anschaffen, können Sie diese wie Arbeitsmittel absetzen. Dazu zählen zum Beispiel:

  • Fachliteratur,
  • Schreibwaren,
  • Aktentasche,
  • Computer,
  • Schreibtisch,
  • Tischlampe,
  • Bücherregal,
  • Diktiergerät,
  • Berufskleidung (Arbeitskittel).

Beachten Sie, dass Sie diese Lernmittel aber nur im Rahmen der Fortbildung nutzen, eine private Nutzung ist nicht erlaubt.

Daneben können Sie auch Ihre Reisekosten absetzen. Dazu können Sie die Reisekostenpauschale (0,30 Euro pro gefahrenen Kilometer) oder die tatsächlichen PKW-Kosten ansetzen.

In Ihrer Steuererklärung angeben können Sie auch Verpflegungspauschbeträge und Übernachtungskosten.

Außerdem können Sie so genannte Reisenebenkosten in Ihrer Steuererklärung angeben. Das sind etwa:

  • Parkgebühren,
  • Kosten für Gepäckaufbewahrung,
  • Kosten eines Autounfalls auf einer Fahrt im Zusammenhang mit der Fortbildung,
  • aber auch die Materialkosten für ein Meisterstück oder Gesellenstück im Handwerk oder auch
  • Schuldzinsen für ein Darlehen zur Finanzierung der Fortbildung.

 

Tipp

Die neue Homeoffice-Pauschale von 5 Euro pro Tag (max. 600 Euro), die in den Jahren 2020 und 2021 gewährt wird, steht unseres Erachtens auch denjenigen zu, die sich im Studium, einer Ausbildung oder einer Weiterbildung befinden und derzeit mehr am heimischen PC lernen als in Vorlesungen oder im Präsenz-Unterricht.

 

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