Als Fortbildungskosten können Sie alle Kosten abziehen, die Ihnen im Zusammenhang mit Ihrer Fortbildung entstanden sind. Dazu zählen im Besonderen Teilnahmegebühren und Lernmittel.
Als Teilnahmegebühren können Sie absetzen:
Schulgeld,
Honorare,
Lehrgangs-,
Kurs-, Seminargebühren,
Zulassungs- und Prüfungsgebühren.
Diese Gebühren können Sie in voller Höhe absetzen. Wenn Sie sich für die Fortbildung Gegenstände anschaffen, können Sie diese wie Arbeitsmittel absetzen. Dazu zählen zum Beispiel:
Fachliteratur,
Schreibwaren,
Aktentasche,
Computer,
Schreibtisch,
Tischlampe,
Bücherregal,
Diktiergerät,
Berufskleidung (Arbeitskittel).
Beachten Sie, dass Sie diese Lernmittel aber nur im Rahmen der Fortbildung nutzen, eine private Nutzung ist nicht erlaubt.
Daneben können Sie auch Ihre Reisekosten absetzen. Dazu können Sie die Reisekostenpauschale (0,30 Euro pro gefahrenen Kilometer) oder die tatsächlichen PKW-Kosten ansetzen.
In Ihrer Steuererklärung angeben können Sie auch Verpflegungspauschbeträge und Übernachtungskosten.
Außerdem können Sie so genannte Reisenebenkosten in Ihrer Steuererklärung angeben. Das sind etwa:
Parkgebühren,
Kosten für Gepäckaufbewahrung,
Kosten eines Autounfalls auf einer Fahrt im Zusammenhang mit der Fortbildung,
aber auch die Materialkosten für ein Meisterstück oder Gesellenstück im Handwerk oder auch
Schuldzinsen für ein Darlehen zur Finanzierung der Fortbildung.
Text reviews: Welche Fortbildungskosten kann ich absetzen?
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