Entwicklung der Anzahl der elektronischen Steuererklärungen

Entwicklung der Anzahl der elektronischen Steuererklärungen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um seine Steuererklärung abzugeben. Früher gab es seitenlange Formulare in Papierform, die auch heute noch genutzt werden können. Allerdings ist die Praktikabilität dieser Methode schon längst überholt. Daher setzen die Behörden viel daran, das Einreichen der Steuererklärung auf elektronischem Wege zu fördern.

Die kostenlose Steuersoftware Elster wurde mit dem Ziel entwickelt, diese Entwicklung zu beschleunigen und die elektronische Steuererklärung für die breite Masse möglich zu machen. Schon nach wenigen Jahren wurde in vielen Bereichen bereits die Übermittlung in elektronischer Form vorgeschrieben.

Wir nehmen in diesem Artikel näher unter die Lupe, wie stark die elektronische Steuererklärung in Deutschland schon verbreitet ist und zeigen, was dies für Auswirkungen (z.B. auf die Bearbeitungsdauer) hat. Zudem nehmen wir unter die Lupe, welche Software bei der Erstellung der Steuererklärung behilflich sein kann.

 

Immer mehr elektronische Steuererklärungen

Die Beliebtheit der elektronischen Steuererklärung nimmt immer stärker zu. Die Zahlen haben sich in den letzten rund 15 Jahren unglaublich entwickelt: Im Jahr 2004 wurden rund 1,81 Millionen Steuererklärungen auf elektronischem Wege abgegeben. 2019 waren es unglaubliche 23,8 Millionen.

Das liegt zum einen daran, dass immer mehr Personen in die Lage versetzt werden, ihre Steuererklärung selbst zu erstellen. Einer Umfrage zufolge erstellen rund 60% aller Personen, die eine Steuererklärung abgeben, diese selbst. Etwa 35% nutzen einen Steuerberater oder lassen sich von anderen Institutionen unterstützen.

Dieser hohe Anteil an eigens erstellten Steuererklärungen lässt sich auf zwei Gründe zurückführen: Zum einen wird immer mehr Aufklärungsarbeit betrieben, sodass viele Personen verstehen, dass eine Steuererklärung erhebliche finanzielle Vorteile mit sich bringen könnte. Zum anderen gibt es immer einfacher verständlichere Steuersoftware, die den Anwender Schritt für Schritt durch jeden Abschnitt führt und somit sehr einfach zu bedienen ist.

 

Die durchschnittliche Bearbeitungsdauer nimmt ab

Wer eine Steuererklärung abgibt, hofft natürlich in den meisten Fällen auf eine Erstattung. Bis diese bewilligt wird und der Steuerbescheid final ausgestellt ist, vergehen im Schnitt bis zu 60 Tage. Dieser Zeitraum wird aber tendenziell durch die Zunahme an elektronischen Steuererklärungen langsam kürzer.

Die zuständige Behörden können die elektronisch eingereichten Steuererklärungen viel schneller verarbeiten. Zudem gibt es keine Probleme der Lesbarkeit mehr, was Missverständnisse reduziert. Ein Großteil der anfallenden Aufgaben kann zudem schrittweise automatisiert werden.

Allerdings: Durch die Verbreitung der elektronischen Steuererklärung ist aber auch damit zu rechnen, dass immer mehr Personen eine Steuererklärung einreichen. Wenn die Behörden gleichzeitig noch versuchen, Mitarbeiter einzusparen, die sich um die Bearbeitung kümmern, könnten die Bearbeitungszeiten wieder steigen.

In jedem Fall stellt das Verfahren der elektronischen Steuererklärung aber eine operative Vereinfachung dar und hilft somit damit, Kosten zu sparen. Die Ausgaben der Behörde werden am Ende des Tages vom Steuerzahler getragen, sodass man sagen kann, dass die Abgabe von elektronischen Steuererklärungen mittelbar zu einer Entlastung des Haushaltes des Staates führen kann.

 

Welche Steuersoftware sollte ich für die elektronische Steuererklärung nutzen?

Diese Frage lässt sich nicht so pauschal beantworten. Es gibt inzwischen unzählige Anbieter auf den Markt, die sich an ganz unterschiedliche Zielgruppen richten. Hinter den verschiedenen Software-Produkten stehen teilweise auch die gleichen Entwickler.

Grundsätzlich lässt sich das Angebot an Steuersoftware in zwei Segmente trennen: private Software und gewerbliche Software. Erstere wird von Privatpersonen genutzt, die ihre eigene Steuererklärung abgeben möchten. Letztere richtet sich an Personen, die andere bei der Abgabe ihrer Steuererklärung unterstützen.

Folgende Unterscheidungsmerkmale sind bei der Wahl der passenden Steuererklärungs-Software zu beachten:

  • Wie viele Steuererklärungen können pro Jahr abgegeben werden?
  • Welche Kosten fallen für die Nutzung an?
  • Gibt es eine App oder sonstige Vereinfachungen in der Bedienbarkeit?
  • Welche Funktionen sind beinhaltet?

Wer einfach seine Einkommensteuererklärung abgeben möchte, benötigt ein weniger umfangreiches Programm als ein Unternehmer, der mehrere Mitarbeiter beschäftigt. Letzterer hat vermutlich das Ziel, alle steuerlichen Vorgänge (z.B. auch die Umsatzsteuervoranmeldung) zentral über eine Software zu regeln.

Achtung! In Steuersoftware-Tests hat sich gezeigt, dass Erstattungen bzw. Rückzahlungen bei der Verwendung von verschiedenen Programmen auch unterschiedlich hoch ausfallen können. Hierbei handelt es sich nicht um Fehler der Software. Stattdessen ist der Grund für Abweichungen, dass manche Szenarien mit einer einfachen Software nicht abgebildet werden können.

Es gibt verschiedene Regelungen im Steuerrecht, die mit einem Wahlrecht ausgestaltet sind. Das bedeutet, dass man davon nicht Gebrauch machen muss bzw. sich zwischen zwei Optionen zur Berechnung eines Sachverhaltes entscheiden kann. Wenn die Steuersoftware darauf aber nicht vorbereitet ist, holt man ggf. nicht das Maximum heraus.

Allerdings beschränkt sich dies meist auf Sonderfälle und die Abweichungen sind nicht besonders groß. Ein Steuerberater würde dies vielleicht besser lösen, allerdings kostet dieser auch wieder viel Geld, was den Vorteil bereits wieder zunichte machen könnte.

 

Tipp: Unsere Software SteuerGo ist eine günstige und umfassende Alternative, die das Erstellen der Steuererklärung in wenigen Schritten im “Interview-Modus” ermöglicht. Wir liefern zudem Tipps für eine maximale Rückerstattung, geben Ihnen eine praktische Checkliste an die Hand und sorgen für eine sichere Übermittlung. Bei Fragen stehen wir zudem telefonisch oder per Mail für Sie bereit.

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